Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst 2019

Gradmesser der Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber bei Studierenden aller Fachrichtungen bundesweit
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* Erhebungszeitraum Juli bis Oktober 2018, ** von 3.900 Teilnehmenden haben 1.938 die Umfrage vollständig beantwortet  *** Online-Umfrage via LamaPoll

Darum das Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst

Start beim Staat? Gemeinsam mit Partnern und Unterstützern befragte die Next:Public Studierende in ganz Deutschland, was sie vom Öffentlichen Dienst als zukünftigen Arbeitgeber halten

Das Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst erscheint 2019 zum ersten Mal. Die Studie arbeitet heraus, mit welchen Bedürfnissen und Wünschen von Studierenden sich Verwaltungen zukünftig auseinandersetzen müssen, um hochqualifizierte Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen und neue Talente zu gewinnen. Dabei sind nicht nur umfassende Bestandsaufnahmen und fundierte Analysen entstanden. Das Nachwuchsbarometer gibt auch viele Tipps und Handlungsempfehlungen für Verwaltungen, wie sie in Zukunft spezifische Bewerbergruppen ansprechen und sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren können.

Denn auf den ersten Blick haben Studierende durchaus eine positive Einstellung zum Öffentlichen Dienst als Arbeitgeber. Schaut man ins Detail, gibt es für Verwaltungen aber noch viel zu tun, um diese positive Grundeinstellung auch in tatsächliche Bewerbungen zu überführen.

Zentrale Ergebnisse der Studie

Was potentielle Kandidaten von einer Bewerbung abhält, zum Beispiel: die Angst vor Assessment-Centern

Mehr als 60% der befragten Studierenden aller Fachrichtungen gaben an, dass die Aussicht auf ein Assessment-Center sie im konkreten Fall davon abhält, sich beim Öffentlichen Dienst zu bewerben. Für ein Drittel der Befragten sind auch Anschreiben ein Bewerbungshindernis und sie verzichten aufgrund dessen möglicherweise ganz auf eine Bewerbung.

Untersuchung einzelner Studiengänge, z.B. Informatik

Die Gruppe der Studierenden im Fach Informatik meidet den Öffentlichen Dienst als zukünftigen Arbeitgeber eher. Die meisten ziehen es vor, sich in der Privatwirtschaft nach Jobs um zusehen, da dort wesentlich höhere Gehälter gezahlt werden. Auch mögen Informatik-Studierende kurze Bewerbungsprozesse, gut ausgestattete IT-Arbeitsplätze und agile Arbeitsprozesse.

Was ist Studierenden im Hinblick auf ihr zukünftiges Arbeitsverhältnis besonders wichtig?

Studierende haben konkrete Vorstellungen von ihrer zukünftigen Arbeit. Gleichzeitig schätzen sie ein, inwieweit der Öffentliche Dienst ihren Erwartungen in einzelnen Punkten entspricht. Das Angebot an langfristigen Arbeitsverhältnissen kommt den Wünschen der Studierenden danach entgegen. Ihr ebenso großes Bedürfnis nach moderner IT-Ausstattung sehen die Befragten im Öffentlichen Dienst jedoch weniger erfüllt.

Antworten von Teilnehmenden an der Umfrage zum Nachwuchsbarometer auf die Frage nach Vor- und Nachteilen des Öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber

„Der öffentliche Sektor als Arbeitgeber bietet vor allem Sicherheit. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hier gegeben. Das Gehalt ist zwar im Vergleich zur Privatwirtschaft teilweise geringer, andererseits muss ich aber auch nicht Angst haben, nur mit dem Mindestlohn nach Hause zu gehen.“

„Es gibt im Öffentlichen Dienst kaum Motivation mehr zu machen als man muss. Fehlende Boni- oder Prämiensysteme tun ihr Übriges. Auch das starre Beförderungsprinzip (Laufbahnprinzip) schreckt mich ab. Ich stelle mir hier vielmehr eine Förderung der Besten vor.“

„Im Öffentlichen Dienst häufen sich zunehmend befristete Arbeitsverträge. Weitere Stellenkürzungen frustrieren die verbleibenden MitarbeiterInnen, da die gleiche Menge an Arbeit unter ihnen verteilt werden muss. Ein hoher Altersdurchschnitt und starke Hierarchien bremsen junge und engagierte MitarbeiterInnen.“

„Für mich als schwerbehinderter Mensch überwiegt die Sicherheit, dass mir trotz Handicap eine Arbeitsstelle zugesichert wird. Darüber hinaus schätze ich das transparente Bewerbungsverfahren, da hier keine Einstellung durch sogenanntes Vitamin-B-Verfahren möglich ist.“

„Der Öffentliche Dienst bietet zu wenige Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch gibt es wenig Flexibilität in den Hierarchien und Arbeitsgewohnheiten. Neue Ideen werden oft durch die Einstellung „das haben wir schon immer so gemacht“ abgeblockt.“

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